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Co-Working-Spaces buhlen mit neuen Ideen um Digitale Nomaden

In besprühten Containern, von Frauen für Frauen oder in alten Gemäuern – Co-Working Spaces machen sich heute besonders durch ungewöhnliche Konzepte einen Namen. Wir stellen einige davon vor. 

Als Selbstständiger von zu Hause arbeiten kann oft einsam und unproduktiv sein. Man sitzt in seiner leeren Wohnung, das Kühlschrankbrummen drängt sich auf und wenn gerade kein schlauer Gedanke kommt, könnte man ja auch schnell mal die Wäsche aufhängen.

Der erste Ansatz eines Co-Working-Spaces entstand in Berlin um 1995. Damals trug der Vorreiter den Namen C-Base Hackerspace. Dort konnten Freelancer und Computer-Fans gemeinsam einsam sein oder sich idealer Weise untereinander vernetzen. Der Co-Working Begriff festigte sich letztlich erst 10 Jahre später in San Francisco im sogenannten San Francisco Co-Working Space und ging anschließend um die Welt. Heute können wir in jeder größeren Stadt auf der Welt gleich aus einem Angebot an Co-Working Spaces wählen. Früher reichten schon große Räumlichkeiten und ein paar freie Tische aus, um Selbstständige von dem neuen Konzept zu begeistern. Jetzt braucht es bei der Fülle an Möglichkeiten besondere Alleinstellungsmerkmale, die den Co-Working Space herausstechen lassen und damit ihre wirtschaftliche Zukunft sichern. Den digitale Nomaden sind mittlerweile sehr anspruchsvoll was ihre Arbeitsorte betrifft. Im Folgenden haben wir einige Co-Working Orte aufgeführt, die uns jeweils mit ihren außergewöhnlichen Konzepten begeistert haben. 

Hier wird vor allem weiblichen Gründerinnen Raum gegeben, sich gegenseitig zu unterstützen. Foto: One Roof.

One Roof

Der australische Coworking Space One Roof in Melbourn begeistert nicht nur mit seiner Architektur, sondern besonders seinem menschlichen Konzept. Es ist ein Co-Working Space, der sich fast ausschließlich an von Frauen geführte Unternehmen richtet und so weiblichen Entrepreneurs einen kreativen Raum zum kennenlernen bietet. Auf stylischen 1000 m2 wurde dort nicht nur ein Platz zum arbeiten, sondern auch zum vernetzen, pitchen, beratschlagen und lernen geschaffen. 

Halb Künstlerforum, halb Co-Working Space: Das bunte Village Underground in Lissabon. Foto: Village Underground.

Village Underground

Gleich eine kleine alternative Stadt erwartet einen bei einem Besuch im Village Underground in Lissabon. Als beeindruckendes Gebilde aus besprühten Containern, Lichterketten, Restaurants und einem alten Bus macht es bereits von Außen viel her. Doch hier kommt Architektur und soziale Konzeption zusammen, da außerdem wöchentlich Talks, Workshops und Networking-Events abgehalten werden. 

Die beeindruckenden Hallen des Crew Collectors Café in der ehemaligen Bank of Canada in Montreal. Foto: Crew Collectors Café.

Crew Collectors Café

Das Crew Collectors Café in Montreal ist insofern einzigartig, da es seine Besucher besonders durch sein imposantes und historisch anmutendes Innendesign beeindruckt. Hohe, stuckverzierte und vertäfelte Decken, goldene artdeco Kronleuchter und stylisches vintage Mobiliar – das hat der Co-Working Space der ehemaligen Royal Bank of Canada zu verdanken, in deren Hallen es den Space eröffnen durfte. Darüber hinaus kann man dort nicht nur arbeiten und leckeren Kaffee genießen, es werden auch wöchentlich Yoga-Workshops und Seminare angeboten, in denen man unter anderem mehr über das Freelancer-Dasein erfährt.

Mit den digitalen Nomaden hat sich das Co-Working Prinzip auf der ganzen Welt ausgebreitet. Der Wunsch in Gesellschaft und dennoch individuell zu arbeiten hat sich zu einem erfolgreichen Unternehmenskonzept weiterentwickelt, welches weltweit anklang findet. So bleibt jedem nomadischen Freelancer letzten Endes nur noch die Qual der Wahl.

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