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Foto: Frank Schröder

Foto: Frank Schröder

Finanzideen für mehr Nachhaltigkeit – das war „Building my Tomorrow“ 2019

Workshops, Panels, Interviews, Virtual Reality und ein sprechender Roboter: Das Orange-Wirtschaftsfestival „Building my Tomorrow“ steckte voller Innovationen und Ideen. Ein Rückblick.

Die Zukunft kann man sich nicht einfach mal so vorstellen wie den nächsten Sommerurlaub. Wenn wir – und damit meine ich dich und mich – wirklich nachvollziehen wollen, welche gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen in den kommenden Jahrzehnten zum Tragen kommen werden, müssen wir unsere Zukunftsmuskeln trainieren. Wir müssen üben, in der Multidimensionalität von Möglichkeiten zu denken, damit wir eine Chance haben, die Zukunft zu erahnen und sie auf diesem Wege selbst formen und gestalten zu können.

Das Zukunftslabor von Deutsche Bank und Qiio Magazin. Foto: Frank Schröder

Ein Blick in die Zukunft mit der VR-Brille? Dazu wurden die Besucher durch viele tolle Vorträge und Panels auf dem “Building My Tomorrow” Orange Wirtschaftsfestival angeregt. Foto: Frank Schröder

Das Orange-Wirtschaftsfestival „Building my Tomorrow“ war quasi das Bootcamp für ebendiese gedanklichen Zukunftsmuskeln: Initiiert vom Wirtschaftsmagazin Orange by Handelsblatt in Zusammenarbeit mit Deutsche Bank und Qiio Magazin wurde einen Tag lang intensiv und ausführlich an der Zukunft gebastelt. Im Zukunftslabor von Qiio und Deutsche Bank haben wir ein kreatives Workshop-Lab für Design-Thinking-Sessions eingerichtet.

Im Rahmen dessen haben wir unsere Qiio-Leser gefragt, welche Themen und Challenges wir unbedingt aufbereiten sollten. Über 1.200 Leser haben sich beteiligt und ihre Lieblingschallenge gewählt. Der Favorit lautete letztendlich: „Erfinde ein Finanztool, welches dich dabei unterstützt, deine CO2-Bilanz zu verbessern.“

Jan Margraf und Helen Schlott von Deutsche Bank führten die Teilnehmer durch die anspruchsvollen Challenges. Foto: Frank Schröder

Diese Challenge wurde von den beiden Design-Thinking-Profis Jan Margraf und Helen Schlott von Deutsche Bank mit den Besuchern des Festivals absolviert; gegen Ende hin haben sich zwei Ideen herauskristallisiert.

Zwei Ideen für mehr Kontrolle über den eigenen CO2-Verbrauch

Das eine Team hat sich auf das Thema Einkaufen spezialisiert und überlegt, wie eine App dir beim Supermarkteinkauf aufzeigen könnte, welche Produkte um die halbe Welt geflogen sind oder zu viel Wasser oder andere Ressourcen verbraucht haben. Falls ein Produkt nicht gut für die Umwelt ist, schlägt es dir entsprechende Alternativen vor, die vielleicht lokal-regional oder anderweitig ressourcenschonend sind. So wird dein täglicher Einkauf klimaneutraler und du forderst als Verbraucher bei jenen Unternehmen, die nicht unbedingt verantwortlich mit Ressourcen umgehen, ein Umdenken ein. Was du bereits ohne diese Zukunftsapp heute schon tun kannst, ist dir eine Übersicht über deine Ausgaben zu verschaffen und da für dich deine Kosten auf Klimaneutralität überprüfen. Diese Übersicht bekommst du entweder mit der App Finanzguru oder wenn du ein Konto bei der Deutsche Bank hast mit dem Finanzplaner der DB Mobile App.

Claudio Rimmele hielt einen Vortrag über das Qiio Magazin als Zukunftslabor und erklärte den Gästen seine Arbeit als Zukunftsforscher. Foto: Frank Schröder

Die zweite Idee beschäftigte sich mit dem Thema Reisen: Schließlich ist jede Flugreise eine unglaubliche Belastung für unser Klima und unsere Umwelt. Daher hat sich das zweite Team überlegt, wie eine App dich bei der Reiseplanung unterstützen könnte. Dabei wird dir etwa aufgezeigt, ob deine Fluggesellschaft einen CO2-Ausgleich anbietet oder ob dein Hotel klimaneutral geführt wird. Auch hier soll der Kunde dazu motiviert werden, jene Reiseanbieter zu unterstützen, die nachhaltige Urlaubskonzepte anbieten.

Roboter, Virtual Reality und eine Präsentation zur Entstehung von Qiio

Als seelisch-moralische Unterstützung beim Zukunftsbootcamp war das Team vom Deutsche Bank Innovation Lab mit dem Roboter Nao den ganzen Tag über dabei und hat den Teilnehmern sein Innovationskonzept nähergebracht. Sind Roboter die besseren Menschen? Wer weiß! Nao war definitiv mit einer guten Portion Humor gesegnet und konnte mit seinen Tanzeinlagen die Teilnehmerherzen für sich gewinnen.

Der Roboter Nao und seine Kollegen aus der Digitalfabrik der Deutschen Bank. Foto: Frank Schröder

Über ein Virtual-Reality-Modul konnten die Festival-Besucher außerdem Banking ganz neu erleben und mehr zu den digitalen Angeboten von Deutsche Bank erfahren.

Wir vom Qiio Magazin durften auf der Hauptbühne des Festivals unsere Entstehungsgeschichte vortragen. Die wichtigste Frage, die uns gestellt wurde: „Wie schaffen wir es, mit dem Zukunftswissen, das uns zur Verfügung steht, nicht in Angst zu geraten?“ Unsere Antwort: mit rationalem Verstand und mit der Bereitschaft, bei den aktuellen Problemen lieber an Lösungen zu denken als an Hürden. Diese Art zu Denken wollen wir vermitteln und dafür war Building my Tomorrow das perfekte Festival. 

Danke an das ganze Team von Deutsche Bank und Qiio Magazin. Foto: Frank Schröder

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