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Ideen für den Arbeitsplatz von Morgen – The Mission „Work be Next“

Die Deutsche Bank und die Talentschmiede „Futury“ bringen junge Gründer und Innovatoren mit Partnern aus der Wirtschaft zusammen. Die Initiative „The Mission“ geht in die nächste Runde mit ihrem neuen Projekt „Work Be Next”, bei dem es um die Zukunftsgestaltung unserer Arbeit geht. 

Zusammen mit Futury, der Handelsblatt Media Group und der Deutschen Bank wurde „The Mission” ins Leben gerufen. The Mission ist eine Nachhaltigkeitsinitiative, die sich in den kommenden drei Jahren 12 relevanten Zukunftsthemen widmet und damit die Herausforderungen für eine nachhaltige Zukunft angeht. Die Themen werden von verschiedenen Teams bearbeitet, die dabei Prototypen für ihre Lösungsvision entwickeln. 

Bei der vierten Mission „Work be Next“ dreht sich alles um das Thema „Arbeit der Zukunft”. Konkret geht es dabei um die neue Generation, die in den nächsten Jahren den Arbeitsmarkt betreten wird. Ihr Wertesystem dreht sich besonders um das Thema Nachhaltigkeit und auch beim Thema Arbeitsstrukturen haben sie völlig neue Erwartungen an ihre Arbeitgeber. Auch dieses Mal sind wieder spannende Unternehmenspartner wie Deutsche Bank, Schaeffler, Mainova und Ecolog dabei, die die Zukunft der Arbeit gestalten wollen.

Ende Oktober 2020 begannen fünf herausragende Teams, die wir im Folgenden vorstellen möchten, ihr Abenteuer. Bis Ende Januar werden sie gemeinsam mit allen Projektpartnern und Futury an fünf innovativen Lösungen arbeiten. 

OffiSense – für ein stärkeres Miteinander im Homeoffice

Das sind Samira, Anni und Leon vom Team „OffiSense“. Foto: Futury.

Wer sind wir?  

Wir sind Samira, Anni und Leon und zusammen bilden wir das Team „OffiSense“. Wir arbeiten an einer Lösung, die es Mitarbeitern im Homeoffice ermöglicht, mit ihren Kollegen informellen Kontakt zu halten. Unsere Vision ist es, ein Gemeinschaftsgefühl auf der Arbeit zu schaffen, bei dem es keine Rolle spielt, von wo aus man arbeitet.

Welches Problem möchten wir mit unserer Idee lösen? 

Die Anzahl der Menschen, die während der Covid-19-Pandemie im Homoffice gearbeitet haben, und dies auch in Zukunft tun werden, ist signifikant gestiegen. Mehr Zeit im Homeoffice zu verbringen führt zwangsläufig zu weniger direktem Austausch mit den Kollegen. Dies kann zu einer Vereinsamung für die einzelne Person und zu einem fehlenden Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Unternehmens führen. Wir möchten dafür sorgen, dass dies nicht der Fall sein muss und wollen die Verbindung zwischen den Mitarbeitern stärken, egal von wo sie arbeiten.  

Wie sieht unsere Idee bisher aus? 

 Ziel ist es, eine Plattform zu entwickeln, die es Kollegen leicht und angenehm macht, sich unabhängig von ihrem Arbeitsort zu vernetzen. Gemeinsam Kaffee trinken und Sport machen sollen weiterhin Teil der Firmenkultur bleiben, selbst wenn viele Angestellte von zu Hause aus arbeiten. Mit unserer Lösung finden die Mitarbeiter schnell Gleichgesinnte für Aktivitäten, wann und wo sie möchten. Motiviert werden die Mitarbeiter hierbei durch die Möglichkeit, Punkte zu sammeln, die von den Unternehmen später zur Belohnung herangezogen werden können. 

Wie könnte unser Prototyp nach drei Monaten aussehen?  

Wir wollen die ersten Funktionen unserer Idee erlebbar machen. Dies beinhaltet eine funktionierende Matchmaking- und Planungsfunktion für Aktivitäten. 

Wichtig ist uns, dass Mitarbeiter, die sich aktiv für Teambuilding und eine angenehme Firmenkultur einsetzen, auch entsprechend belohnt werden. Darum beinhaltet unser Prototyp auch eine erste Version des Belohnsystems. 

 Wo brauchen wir noch Unterstützung? 

Nimm an unserer Umfrage bis zum 16.12.2020 teil und erzähl uns, wie wir dich beim Homeoffice unterstützen können.

PlanCo – gegen ewiges Einkaufen nach der Arbeit

Das sind Estela, Christian, Meikel und Aurelia vom Team „PlanCo“.​ Foto: Futury.

Wer sind wir?  

Wir sind Estela, Christian, Meikel und Aurelia und zusammen sind wir Team „PlanCo“.​

Welches Problem möchten wir mit unserer Idee lösen?

Während Büromitarbeitende eine gewisse örtliche und zeitliche Flexibilität genießen, sind Produktions- und Servicemitarbeitende stark an Arbeitszeit und Arbeitsort gebunden. Außerdem arbeiten sie meistens in Schichtmodellen und sind dadurch zusätzlich strapaziert. Daher stellen wir uns die Frage, wie wir durch gezielte Services den Arbeitsalltag der Produktions- und Servicemitarbeitenden trotz der genannten Einschränkungen, angenehmer gestalten und den Arbeitgeber dadurch in seiner Attraktivität stärken können.

Wie sieht unsere Idee bisher aus?​

​Wir möchten nahe zum Arbeitsplatz eine Anlaufstelle für Services kreieren, welche sowohl in der Pause als auch nach der Arbeit genutzt werden kann. Während der Pausen können hier beispielsweise zu jeder Tages- und Nachtzeit warme Gerichte vorbestellt und abgeholt oder auch direkt vor Ort in einladend gestalteter Atmosphäre konsumiert werden. Nach der Arbeit können unter anderem Einkäufe, die vor der Arbeit über die dazugehörige App bestellt wurden, entgegengenommen werden. So soll der Aufenthalt vor Ort sowie die freie Zeit nach der Arbeit aufgewertet werden. ​

Wie könnte unser Prototyp nach drei Monaten aussehen?​

​Innerhalb der ersten drei Monate möchten wir einzelne Services potenziellen Nutzern über eine Click-Dummy-App vorstellen können und zudem eine vereinfachte Ausführung dieser Services testen.

Carbonator – für nachhaltige Entscheidungen im Unternehmenskontext

Das sind Chris, Carla, Valentina und Amin vom Team „Carbonator“. Foto: Futury.

Wer sind wir? 

Wir sind Chris, Carla, Valentina und Amin. Wir sind ein vierköpfiges Team mit vier verschiedenen professionellen und kulturellen Hintergründen. Gemeinsam sind wir Team „Carbonator“.

Welches Problem möchten wir mit unserer Idee lösen?

Unser internationales und interdisziplinäres Team verfolgt ein gemeinsames Ziel: Nachhaltigkeit im Alltag von Unternehmen zu positionieren. Häufig ist einzelnen Personen gar nicht bewusst, welchen Einfluss sie durch ihre tägliche Arbeit auf die Umwelt haben. Wir wollen ihnen zeigen, wie viel sie durch ihre alltäglichen Entscheidungen im Unternehmenskontext bewirken. Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen des Klimawandels lösen.

Wie sieht unsere Idee bisher aus?

Als Team besteht unser Hauptziel für die nächsten Monate darin, ein Produkt zu entwickeln, das nachhaltige Entscheidungen leichter macht. Dafür wollen wir eine Lösung entwickeln, die Mitarbeitenden Einblicke in verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit in für sie verständlicher Weise bietet und ihnen damit hilft, bessere Entscheidungen am Arbeitsplatz zu treffen.

Wie könnte unser Prototyp nach drei Monaten aussehen?

Wir nutzen die drei Monate vor allem, um sehr genau zu verstehen, wie wir Unternehmen helfen können. Wir wollen keine Lösung schaffen, die niemand nutzt, weil sie an den Bedürfnissen der Nutzenden vorbei geht. Der Fokus liegt daher auf den Fragen was, warum und wie? Nach drei Monaten wollen wir einen Prototyp mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche entwickelt haben, der den Unternehmensmitgliedern hilft, nachhaltigere Entscheidungen im Einklang mit den Unternehmenszielen zu treffen.

Wo brauchen wir noch Unterstützung?
Unterstützung bei der Verbreitung unserer Umfrage wäre super

Falls Sie eine Führungskraft mit oder ohne direkten Nachhaltigkeitsbezug sind und Lust haben, ihre Schwierigkeiten, Bedürfnisse und Wünsche im Umgang mit Nachhaltigkeit im Unternehmenskontext direkt mit uns zu teilen, freuen wir uns sehr auf eine Kontaktaufnahme über Carbonator@futury.eu.

Flexoffice – grünes Homeoffice für alle

Das sind Mariya, Johann, Ling und Benita vomTeam „FlexOffice“.  Foto: Futury.

Wer sind wir? 

Team „FlexOffice“, das sind Mariya und unser Kommunikationstalent, Johann, unser Produkt- und Konzepttalent, Ling, unser Business Analysttalent, und Benita, unser Organisationstalent. Gemeinsam wollen wir Homeoffice nachhaltiger gestalten. 

Welches Problem möchten wir mit unserer Idee lösen?

Junge Talente erwarten mehr Flexibilität von ihrem Arbeitgeber und die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass Homeoffice zwar funktioniert, aber keine nachhaltige Lösung ist. Viele Menschen finden es angenehm, nicht zu pendeln, merken aber auch, dass die Grenze zwischen Zuhause und Arbeit immer mehr verschwimmt. Wir möchten Arbeitnehmern die Möglichkeit geben, flexibel zu arbeiten, sodass sowohl Produktivität als auch Wohlbefinden steigen.

Wie sieht unsere Idee bisher aus?

Ein Büro, das weder klassisches Büro, noch Homeoffice ist, aber die Vorteile beider Welten miteinander vereint. Ein Büro, das nah bei Euch zuhause ist und eine ideale Arbeitsatmosphäre schafft.  

Wie könnte unser Prototyp nach drei Monaten aussehen?

Wenn unsere Präsentation am Interim’s Pitch gut läuft und wir danach die Möglichkeit hätten, einen physischen Prototypen zu bauen, wäre das natürlich großartig. Dann können wir überprüfen, dass unsere Lösung vom Markt angenommen wird und wir wirklich ein Problem lösen. 

Wo brauchen wir noch Unterstützung? (hier Link zur Umfrage) 

Du kannst uns unterstützen, indem du diese kurze Umfrage rund um unser Produkt ausfüllst. Danke Dir! Bei Fragen, Wünschen und Anregungen schreib uns gerne unter flexoffice@futury.eu

Optimo – damit alle Mitarbeiter zukunftsrelevant ausgebildet werden

Das sind Laura, Vinusha, Mona Ghazi, Pablo und Rinusan vom „Team Optimo“ Foto: Futury.

Wer wir sind?

Wir sind Laura Schildknecht, Vinusha Navakumaran, Mona Ghazi, Pablo Canton und Rinusan Navakumaran und zusammen bilden wir „Team Optimo“ (aka. Team Upskilling). 

Welches Problem möchten wir mit unserer Idee lösen?

Team Optimo setzt sich mit der Herausforderung  wachsender Qualifikationslücke in der Produktion auseinander, die sich aufgrund der digitalen Transformation zu verschärfen droht. Obwohl „Upskilling“ in der Produktion notwendig ist, um Talentmangel in der Zukunft zu vermeiden, fehlt Schichtleitern die Zeit, Weiterbildungen flexibel und individuell angepasst in den Alltag der Arbeiter zu integrieren. 

Wie sieht unsere Idee bisher aus?

Unsere progressive Web-App „Optimo“ soll für Industrieunternehmen organisieren, wann, welche und wie Arbeiter*innen in der Produktion zukunftsrelevante Fähigkeiten erlernen. Die App sammelt verschiedene Datenpunkte wie Qualifikationsbedarf im Unternehmen, das Qualifikationsniveau und die Verfügbarkeiten der Arbeiter und die verfügbaren Interfaces. Auf Basis dessen schlägt ein Matching-Algorithmus individuell angepasste Lerninhalte, Termine und Interfaces zum Lernen vor und erstellt eine Talentmatrix, die von Schichtleitern für eine flexible Personalbesetzung genutzt werden soll.

Wie könnte unser Prototyp nach drei Monaten aussehen?

Im dreimonatigen Projekt entwickeln wir einen High-Fidelity-Prototype, den wir gerne mit SchichtLeitern in produzierenden Unternehmen testen würden. Dies wird im Rahmen eines vollfunktionierenden Klick-Dummys möglich sein, der das Endprodukt simuliert. Der einzige Unterschied ist, dass dieser noch nicht an Systeme angebunden werden kann. Hierin besteht aber die wertvolle Möglichkeit, Feedback zu sammeln, damit das Endprodukt perfekt auf die Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt ist.

Mehr zu den Projekten und Ideen von “The Mission” findest du übringens hier.

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