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Short Q

Gamification: Auch Erwachsene sollten mehr spielen

Spielerisch lernen – das steckt in unseren Genen. Gamification macht sich das zunutze. So werden auch dröge Aufgaben unterhaltsam.

Hashtags wie #MondayMotivation trenden am Anfang jeder Woche auf den Social Media Plattformen. Dass Montage besonders schlimm sind, ist zum Running Gag geworden. Der Gang zur Arbeit nach dem Wochenende ist hart, die Bereitschaft, sich zu engagieren, gering. Wirklich besser wird es über die Woche jedoch nicht. Eine Studie von Gallup zeigt, dass 87 % aller Arbeitnehmer generell unmotiviert sind.

Die sogenannte Gamification soll dieses Tief überwinden: Mit Elementen wie Wettbewerben oder Punktesystemen wird der (Arbeits-)Alltag abwechslungsreicher. Dabei bringen die Spiele das zurück, was im Büro oft zu kurz kommt: direkte Wertschätzung durch ein Belohnungssystem.

Spiele machen den Alltag leichter

Nicht nur in der Arbeitswelt ist die Gamification im Kommen, auch in vielen anderen Lebensbereichen werden spielerische Elemente eingebaut, um die Motivation für alltägliche Aufgaben zu fördern: Eine Sprachlern-App vergibt Juwelen für richtige Antworten, dröges Allgemeinwissen wird über Quizze vermittelt und das Sammeln von Pokémon bringt auch die größten Couchpotatoes wieder zum Abendspaziergang.

Bild: Duolingo

Studien belegen mittlerweile, dass mehr Geld nicht automatisch den Antrieb der Arbeitnehmer steigert. Teilweise kann ein Bonus oder eine Beförderung sogar einen demotivierenden Effekt haben. Motivation lässt sich also nicht erkaufen, sondern muss spielerisch erarbeitet werden. Der Erfolg der Gamification in vielen Bereichen verdeutlicht dies, denn die Belohnungssysteme der Spielformen sind meist ohne weiteren Nutzen, seien es Juwelen, Punkte oder Pokémon, die gesammelt werden können.

Auch Erwachsene sollten Spielen

Insbesondere in der Kindheit dient Spielen dazu, Gehirn und Körper weiterzuentwickeln. Doch sowohl bei Menschen- als auch bei Tierkindern ist ein Faktor noch entscheidender: Spielen macht uns sozial und erklärt gesellschaftliche Regeln. Versuche mit kleinen Kätzchen zeigten, dass Katzenbabys, die niemals spielen durften, später eher zu Einzelgängern wurden, als ihre spielenden Geschwister. Der amerikanische Spielpsychologe Stuart Brown fand sogar heraus, dass Spieldefizite in der Kindheit später zu Aggressionen und kriminellem Verhalten führen können. Doch auch Erwachsene profitieren von mehr Spiel im Alltag: Sie trainieren ihre geistige Beweglichkeit, finden Ausgleich und Entspannung.

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