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Kompendium: Passives Einkommen

Florenz im 14. Jahrhundert. Gewiefte Kaufmänner gründen erste Banken, es wird ordentlich investiert und riskant Geld verliehen. Mit diesen Veränderungen entsteht auch Wunsch eines bequemen Geldflusses in die Köpfe der Gesellschaft. Mittendrin: die Familie Peruzzi. 

Kompendium: Passives Einkommen

Auslöser für die Goldenen Zwanziger war der Wirtschaftsaufschwung westlicher Industrieländer nach dem ersten Weltkrieg. Und so mancher kam durch illegale Machenschaften ganz bequem zu schnellem Geld.

Kompendium: Passives Einkommen

Das Digitale Nomadentum entwickelte sich aus einer fortschreitenden Globalisierung und Digitalisierung heraus. Reisen und nebenher Geld zu verdienen scheint das Geschäftsmodell vieler junger Menschen zu sein.

Kompendium: Passives Einkommen

Die Digitalisierung schreitet fort, die Gesellschaft verändert sich. Mit den Prognosen, dass Jobs immer unsicherer werden und das Verlangen nach mehr Freizeit zunimmt, wird ein passiver Geldfluss eine immer wichtigere Rolle spielen.

Kompendium: Passives Einkommen

Eigene Daten an große Unternehmen verleihen oder mit sozialer Interaktion Geld verdienen? Ein Gespräch mit dem Trendforscher und Zukunftswissenschaftler Tristan Horx.

Kompendium

Passiver Geldfluss ist keine Erfindung der Digitalisierung. Schon früh hat es das Prinzip, Geld zu erwirtschaften, ohne hart dafür arbeiten zu müssen, gegeben. Im Laufe der Geschichte lassen sich viele Möglichkeiten beobachten, wie Menschen so an Geld gelangten – und inwiefern passives Einkommen die Gesellschaft beeinflusste und es weiterhin wird.

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Aufstieg und Fall der Familie Peruzzi

Kompendium: Passives Einkommen

Aufstieg und Fall der Familie Peruzzi

Das Gemälde von Giuseppe Zocchi zeigt die Piazza della Signoria in Florenz.

Das Gemälde von Giuseppe Zocchi zeigt die Piazza della Signoria in Florenz.

Florenz im 14. Jahrhundert. Gewiefte Kaufmänner gründen erste Banken, es wird ordentlich investiert und riskant Geld verliehen. Mit diesen Veränderungen entsteht auch Wunsch eines bequemen Geldflusses in die Köpfe der Gesellschaft. Mittendrin: die Familie Peruzzi. 

Im 14. Jahrhundert war Florenz eine der größten Städte Europas. Der Handel in der Innenstadt rund um den Palazzo Vecchio florierte und umtriebige Kaufmänner begannen, in Investitionen zu denken.

Ein Familienunternehmen wird zur Handelsgesellschaft

Zu jener Zeit entstanden erste Banken, in den Schulen wurde der Umgang mit Zahlen gelehrt und Männer gut gestellter Familien wurden zu Buchhaltern ausgebildet. Plötzlich drehte sich alles um die Kunst des intelligenten Investierens und Kalkulierens – und letztendlich darum, immer höhere Profite zu erzielen. 

Die damalige Währung namens Goldflorin. Abgebildet sind die Florentiner Lilie und Johannes der Täufer.

Die Florentiner Kaufmannsfamilie Peruzzi wurde vor allem durch den Handel mit süditalienischem Weizen und anderen Gütern extrem wohlhabend. Jahrzehntelang hatten die Peruzzis ihr Geschäft durch den klassischen Handel aufgebaut und so große Ersparnisse angehäuft. 

Als Nebengeschäft konnten sie schließlich damit beginnen, ihr Geld zu verleihen, womit sie weit über die Stadtmauern hinweg bekannt wurden. Auch vergaben sie Kurzzeitkredite, beispielsweise an Bauern, die jedoch oftmals diese nicht zurückzahlen konnten und die Peruzzi somit nebenbei viel Land erwarben. Ob das genau so geplant war, lässt sich nur vermuten.

Im Jahr 1310 belief sich das Kapital der Handelsgesellschaft auf rund 100.000 Goldflorin, was nach heutigen Maßstäben knapp 40 Millionen entsprach. Durch die Entwicklung zur Handelsgesellschaft machten die Peruzzi es ihren Mitarbeitern nun möglich, sich am Unternehmen zu beteiligen und somit

Eine Zeichnung der Stadt Florenz um 1493.

ihren Anteil am Gewinn ausbezahlt zu bekommen – ein passives Einkommen wurde also auch für sie geschaffen. 

Hohe Dividenden und Verbote der Kirche

Nicht nur Mitarbeiter konnten sich an der Firma beteiligen, sondern auch stillen Teilnehmern, zum Beispiel dem Adel, war es möglich, zu einem festgelegten Zinssatz das eigene Privatvermögen zu investieren. Das erhöhte automatisch das Eigenkapital der Handelsgesellschaft Peruzzi. Unter der Leitung von Bonifacio di Tommaso Anfang des 14. Jahrhunderts erhielten Teilhaber in der Blütezeit der Handelsgesellschaft eine Dividende von 100 Prozent. Davon träumen heute Aktienanleger.

Doch die Kirche verbot den Zins, sie berief sich hier vor allem auf das Alte Testament. Im 5. Buch Mose, Kapitel 23, steht: Du darfst von deinem Bruder keine Zinsen nehmen: weder Zinsen für Geld, noch Zinsen für Getreide, noch Zinsen für sonst etwas, wofür man Zinsen nimmt.” 

Doch wer so reich war wie die Peruzzi, ließ sich nicht von der Kirche abhalten, ihr Geschäftsmodell

Die Zeichnung zeigt den Gelehrten Giovanni Villani.

auszuüben. Einfache Tricks mussten her: Beispielsweise wurde der Zins einfach umbenannt und so handelte es sich nun um eine Provision oder Gebühr. Oder man nahm Geschenke an vom König, dem man zuvor Geld geliehen, um einen Machtausbau zu ermöglichen. Diese vermeintlichen Präsente waren jedoch nicht selten tatsächliche Barzahlungen oder kamen in Form einer Befreiung von Steuern und Zöllen. 

Auf den Höhepunkt folgte der Bankrott

1338 reiste Unternehmenschef Bonifacio di Tommaso nach England und lieh König Edward für seinen Krieg gegen Frankreich so viel Geld, dass er von einem exorbitanten Gewinn träumte. Was er nicht ahnte war, dass der König seine Schulden nie bezahlen und seine Verluste auf die Familie Peruzzi abwälzen würde. 1343 musste die Firma ihren Bankrott erklären; laut dem damaligen Geschichtsschreiber Giovanni Villani handelte es sich dabei um 600.000 Florin Schulden. 

Das kluge Investieren und Geldverleihen hatte die Familie Peruzzi zu Bankiers gemacht. Auch andere Geschäftsleute dieser Zeit kamen durch passives Einkommen an einen Nebenverdienst, manche sogar an Reichtum. In Zeiten finanziellen Aufschwungs nach höheren Gewinnen zu streben und damit aber auch in einen Schuldenberg zu stürzen, wiederholte sich in der Geschichte immer und immer wieder.

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Die rauschenden Kopflosigkeiten der Goldenen Zwanziger

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Die rauschenden Kopflosigkeiten der Goldenen Zwanziger

Auslöser für die Goldenen Zwanziger war der Wirtschaftsaufschwung westlicher Industrieländer nach dem ersten Weltkrieg. Eine Zeitspanne, in der plötzlich alles möglich erschien. In den USA stiegen die Löhne an, weshalb nun auch Durchschnittsbürger an der Börse spekulierten. Und so mancher kam durch illegale Machenschaften ganz bequem zu schnellem Geld.

In den Zwanziger Jahren stieg die amerikanische Wirtschaft um 42 Prozent an, und mit ihr die Träume der Durchschnittsbürger. Viele orientierten sich zudem an Erfolgsgeschichten wie die von Henry Ford, Gründer des Automobilherstellers Ford Motor Company, dessen Message beinhaltete, dass derjenige belohnt wurde, der kühn agierte und finanziell etwas zu riskieren bereit war. Und er war nicht der Einzige. 

Der Luxus der anderen

Ein Foto des berühmten Schriftstellers F. Scott Fitzgerald in “The World’s Work”, Ausgabe 1921.

Die “Roaring Twenties” der USA werden auch hierzulande mit einem Mann assoziiert, der stellvertretend für die Jahre des wirtschaftlichen Aufschwungs und der Blütezeit von Kunst und Kultur steht: der große Gatsby, die schillernde und gleichzeitig mysteriöse Romanfigur des gleichnamigen Buches von F. Scott Fitzgerald.

Gatsby stammte aus armen Verhältnissen – wie er in kürzester Zeit an viel Reichtum kam, wird lediglich durch die Andeutung diverser Beziehungen zur Mafia und illegalen Handels mit Alkohol, der zu jener Zeit verboten war, angedeutet. Er zog in eine prunkvolle Villa ein und schmiss legendäre Partys, die Fitzgerald an genau die anlehnte, die er selbst besuchte. 

Auf so manchen Leser des Romans färbte ab, dass die Anschaffung einer Spülmaschine als Statussymbol nicht mehr reichte. Und auch in den Nachrichten zu lesen, wie die Wall Street jede Woche neue Millionäre hervorbrachte, stimmte den Durchschnittsamerikaner hoffnungsvoll. Viele von ihnen trugen daraufhin ihr Eigenkapital an die Börse, um so schnell wie möglich viel mehr daraus zu machen. Ein riskanter Gedanke, der nur wenige Jahre zuvor undenkbar für viele Amerikaner gewesen war. 

Vom Tellerwäscher zum Millionär im Schlaf

Der Wirtschaftsaufschwung wurde an der New Yorker Aktienbörse deutlich spürbar. Auch wenn es sie bereits seit 1792 gab, war bis dato das Spekulieren den Profis vorbehalten. Doch nun stiegen

Aktienwerte kontinuierlich an, und damit auch die Gewinne, weshalb die Möglichkeit des Aktienhandels durch alle Gesellschaftsschichten sickerte und in der breiten Öffentlichkeit diskutiert wurde. Neulinge wurden so auf diesen lukrativen Geldfluss aufmerksam. Hohe Gewinne ließen nicht lange auf sich warten, also wurde gleich reinvestiert. Das Rad drehte sich schneller und schneller.

Investmentgesellschaften verzeichneten allein zwischen 1927 und Herbst 1929 einen mehr als zehnfachen Anstieg ihres Gesamtvermögens. Alle, egal ob Fließbandarbeiter, Arzt oder Kindermädchen, wollten ein Stück vom Kuchen. 

Das Ponzi-Schema, ein genialer Schwindel

Natürlich zog der wirtschaftliche Aufschwung auch viele Betrüger nach sich, die oftmals schwer zu unterscheiden waren von seriösen Unternehmen. Einer von ihnen war Charles Ponzi. Ein Italiener, der im Jahr 1903 mit angeblich 2,5 Dollar in der Tasche in die USA eingewandert war und seitdem immer Ausschau hielt, bequem schnelles Geld zu machen. 

Der umstrittene Geldschwindler Charles Ponzi im August 1920. Foto: Boston Library.

Ponzi entwickelte 1920 eine illegale Methode, die ihm mehrere Millionen durch passives Einkommen einbrachte: Wer Post nach Europa schickte, benötigte einen internationalen Antwortschein. Zu jener Zeit waren diese in Europa einen Bruchteil dessen wert, was sie in den USA kosteten, da europäische Währungen Anfang des 20. Jahrhunderts viel an Wert verloren hatten. 

Ponzi beauftragte Kontakte in der alten Heimat, Antwortscheine zu erwerben, um sie dann in den USA wieder zu verkaufen, während er selbst Kunden anwarb, die in sein neues Unternehmen investierten. Doch aus dem Wiederverkauf ließ sich nicht genug Profit schlagen, weshalb schon bald die Antwortscheine lediglich auf dem Papier existierten. Von dem Schwindel wusste natürlich nur Ponzi. Und weil dieser seinen Investoren nach wie vor hohe Rendite versprach, lief das Geschäft weiter und er machte Millionen – nur wie genau funktionierte es?

Wenn ein Kunde auf seine Gewinnausschüttung pochte, zahlte Ponzi diese mithilfe der Beiträge neuer Investoren aus. Wichtigste Voraussetzung dafür war, dass die Anzahl der Kunden exponentiell anstieg. Die neuen Beiträge mussten also die Gewinnausschüttungen der bestehenden Kunden decken können und das war lange Zeit der Fall gewesen. Erst als das Finanzamt sein Vermögen prüfte, kam der Schwindel raus.

Ein Diagramm des zeitlichen Ablaufs des legendären DOW-Absturzes im Jahr 1929.

Der folgenreichste Börsencrash der Geschichte

Nicht alle Investoren flogen auf Betrüger wie Ponzi herein, doch an der Wall Street begangen neue Anleger womöglich andere Fehler: Ende der 20er Jahre entwickelte sich an der Börse eine Spekulationsblase – dabei handelt es sich um eine Marktsituation, bei der die Preise von Vermögensgegenständen oder Handelsgütern über ihrem intrinsischen Wert liegen. Ein Grund für diese Entwicklung geht darauf zurück, dass viele neue Anleger bei ihren Investitionen auf gleiche Anlageklassen setzten, weshalb die Preise irrational hoch schnellten.

Der Dow-Jones-Index ging über Wochen hinweg zurück und so brach am 24. Oktober 1929 plötzliche Panik unter den Investoren aus. Die Wall Street kollabierte und noch am selben Abend nach Börsenschluss waren viele Anleger hoch verschuldet. Dieser Crash beendete mit einem großen Knall die Goldenen Zwanziger, zog er doch eine folgenreiche globale Wirtschaftskrise nach sich.

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Digitales Nomadentum, ein Trend zwischen Mehrwert und Schneeballsystem

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Digitales Nomadentum, ein Trend zwischen Mehrwert und Schneeballsystem

Das Digitale Nomadentum, also ortsunabhängiges Arbeiten, entwickelte sich aus einer fortschreitenden Globalisierung und Digitalisierung heraus. Mobile Endgeräte und Cloud-Services gehören heute zum Alltag – Reisen und nebenher Geld zu verdienen scheint deshalb seit ein paar Jahren das Geschäftsmodell vieler junger Menschen zu sein. Denn Möglichkeiten gibt es reichlich.  

Mit der aufkeimenden Blogosphäre kam der Traum, nicht nur einen Blog, YouTube-Kanal oder Social-Media-Account zu füttern, um der Familie Einblicke von der Weltreise direkt ins heimische Wohnzimmer zu spielen, sondern damit auch Geld zu verdienen. Nach Bali fliegen und nebenher ganz easy Geld verdienen – ein Traum wurde zum Geschäftsmodell. Der Name: digitales Nomadentum, das sich für viele Vertreter weniger als Jobbeschreibung, sondern vielmehr als “Way of Life” versteht, wie Sascha Boampong sagt, der gemeinsam mit Timo Eckardt den “Digitale Nomaden Podcast” betreibt. Nur wie funktioniert das?

Dort leben und Arbeiten wo andere Urlaub machen. Dieser Traum erfüllt sich für sogenannte digitale Nomaden. Foto: Oleksandr Pidvalnyi

Viele digitale Nomaden sind Content-Creator, also beispielsweise Blogger oder YouTuber, die online Inhalte erstellen. Eine Voraussetzung, um damit Geld zu verdienen, ist eine hohe Reichweite, damit Einnahmequellen durch Werbung, Kooperationen oder die direkte Bezahlung von Inhalten überhaupt möglich sind. Ist die gegeben, ist es auch möglich, einen Schritt weiter zu denken, nämlich passives Einkommen zu generieren – eine der bekanntesten Möglichkeiten stellt hier das Affiliate-Marketing dar: Onlinevertriebe, wie Amazon, die ihre Vertriebspartner durch Provision vergüten. Beispielsweise schreibt eine Reisebloggerin in einem anonymen Gehaltsprotokoll, im Schnitt 12.500 Euro im Monat einzunehmen – das meiste davon durch Affiliate-Marketing.   

 

Mit Airbnb um die Welt

Alles, was einmal aufgebaut und daraufhin erfolgreich vermarktet wird, bringt passiv Geld ein: Ein detailliert durchdachtes Modell ist das von Bastian Barami, der ein vollautomatisiertes und weltweites Immobilien-Business mittels der Plattform Airbnb betreibt. Der Clou an der Sache ist, selbst gar keine Immobilie besitzen zu müssen.  

Foto: Lina Xu.

„Vorbei sind die Zeiten, in denen Immobilien kapitalintensiv, ortsgebunden und mit großem Aufwand verbunden waren“, schreibt Bastian Barami auf seiner Website und erklärt in 14 Modulen, wie das Ganze funktioniert: Miete eine Wohnung – oder vermiete deine eigene, die bereits möbliert ist – und überzeuge den Vermieter vom Konzept. Lerne, wie du das Inserat für eine sichtbare Position pushst, wie die Rechtslage vor Ort aussieht, welche Steuern gezahlt werden müssen und wie deine Wohnung(en) schnell ausgelastet sein werden. 

Bastian hat das Modell für sich selbst erschaffen und mittels dieser Strategie auf der ganzen Welt eigene Unterkünfte aufgebaut, um sie wiederum stark gewinnbringend zu vermieten. Wer die 1000 Euro für den Kurs ausgibt, soll lernen, innerhalb des ersten Monats das Dreifache der Grundmiete einzunehmen. Der Haken, von dem er nicht spricht: Wer eine Wohnung – vor allem im Herzen beliebter Metropolen – einzig zum Zweck der Vermietung online stellt, unterstützt aktiv die Erschöpfung städtischer Wohnungsmärkte und verdrängt Einheimische.

 

Der Rubel rollt durch das altbekannte Schneeballsystem

Viele digitale Nomaden verdienen ihr passives Einkommen durch einmalig aufgebaute Vertriebs- oder Linkkanäle, was ihnen vermehrt Freizeit und auch finanzielle Freiheit beschert. Nicht alle vermitteln darin so ausgearbeitetes Wissen wie Bastian Barami. Beispielsweise wird in so manchen E-Books, Webinaren und Online-Kursen genau das weitergegeben, womit sie selbst von der Szene angelockt wurden:

Wie wird man überhaupt digitaler Nomade? „Die meisten digitalen Nomaden sind Coaches, Speaker und sonstige Lebensberater, die ihren Anhängern wiederum erklären, wie diese selbst Coaches, Speaker und Lebensberater verschiedenster Couleur werden“, schreibt der Autor Philipp Laage dazu in seinem Buch “Vom Glück zu reisen”.

Foto: Menta T.

Es handelt sich um den Verkauf eines Traums und das schmeckt auch so manchen ortsunabhängigen Unternehmern nicht. Die Betreiber des Blogs 22places sagen dazu auf um180grad.de: “Teure Online-Kurse oder E-Books zeigen dir, wie du von jetzt auf gleich ein neues Leben führen kannst und ganz nebenbei ortsunabhängig leben und arbeiten darfst. Ein bisschen ähnelt das dem bekannten Schneeballsystem, mit dem schon seit Jahrzehnten gutgläubigen Menschen das Geld aus der Tasche gezogen wird.”

 

Eine Bewegung, ein Festival und viele „Gamechanger“

Diejenigen, die vom digitalen Nomadentum träumen oder noch ganz am Anfang stehen, können sich seit 2014 auf der DNX, dem Digitalen Nomaden Festival made in Berlin, austauschen und vernetzen, wo andere bereits als Speaker auftreten. Die Veranstalter empfinden die Bewegung als einen sogenannten Gamechanger für alle, die genug haben von konventionellen und veralteten Konzepten. Und nehmen diejenigen an die Hand, die das auch so sehen.

Foto: Blake Hunter

Philipp Laage schreibt dazu: “Die Ironie ist, dass viele digitale Nomaden den Ausstieg aus dem Hamsterrad anpreisen (…), tatsächlich aber den ältesten Trick des Kapitalismus anwenden: Rede dem Menschen einen Mangel ein und erschaffe dadurch das Bedürfnis, etwas zu kaufen.”

Der Wunsch nach mehr Freiheit benötigt die Etablierung passiver Geldflüsse, um das eigene Kapital für sich arbeiten lassen zu können. Manche digitale Nomaden bauen sich ein lukratives Business auf und schaffen durch vermitteltes Wissen tatsächlichen Mehrwert. Andere geben nach dem Besuch des DNX-Festivals alles auf – Job, Wohnung, soziales Umfeld – und rennen los, denen hinterher, die predigen, wie genau das funktionieren kann. 

Doch wahrscheinlich setzen sich auch in dieser Branche nur diejenigen durch, die ihre Hausaufgaben machen – und den Traum von einem selbstbestimmten Leben weiter und vor allem nachhaltiger denken als bis zum nächsten Sonnenaufgang auf Bali.

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Im passiven Geldfluss baden gehen

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Im passiven Geldfluss baden gehen

Foto: Christin Hume

Foto: Christin Hume

Die Digitalisierung schreitet fort, die Gesellschaft verändert sich. Mit den Prognosen, dass Jobs immer unsicherer werden und das Verlangen nach mehr Freizeit zunimmt, wird ein passiver Geldfluss eine immer wichtigere Rolle spielen. 

Margarethe Honisch gab lange Zeit ihr Geld unüberlegt und schnell aus, bis sie sich mit der Thematik des klugen Investierens auseinandersetzte. Heute führt die Autorin den Finanzblog Fortunalista, gibt Finanzkurse für Frauen und setzt sich mit aktuellen Trends und Veränderungen auseinander.

Das Investieren von morgen

Auf die Frage, welcher gesellschaftliche Trend sich beim Passiven Einkommen bereits heute abzeichnet, sagt sie: “Das Teilen wird wichtiger als das Besitzen. Ein Freund von mir hat einen Transporter gekauft, den er regelmäßig vermietet und dadurch sein passives Einkommen generiert. Ein klassisches Beispiel der wachsenden Leihkultur, die uns in Zukunft noch stärker beeinflussen wird.” Und diese wird immer professioneller aufgezogen: Wo manche zurückschrecken, die eigene Wohnung aufgrund des Aufwands online zu vermieten, übernehmen immer mehr Agenturen wie Airgreets genau das und erhalten hierfür eine Provision. Eigentum zu vermieten, wenn man es selbst gerade nicht nutzt, wird also nicht nur beliebter, sondern auch einfacher werden. 

Sein Vermögen von zu Hause per Handy verwalten? All das wird mit digitalen Vermögensberatern wie ROBIN möglich sein. Foto: Austin Distel

Und auch das Crowdlending – über das Internet vermittelte Kredite – sieht die Finanzbloggerin sich in der Zukunft noch stärker abzeichnen. “Hier leihen mehrere Privatpersonen ihr Geld an eine Privatperson oder ein Unternehmen.” Eine Möglichkeit, aktiv mitentscheiden zu können, ob man ein Unternehmen als relevant erachtet und unterstützen möchte. “Es gibt sehr hohe Rendite, doch damit steigt natürlich auch das eigene Risiko.” Das Crowdlending scheint deshalb nur eine Empfehlung für diejenigen zu sein, die ihr Kapital bereits an verschiedenen Stellen investiert haben. 

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Wer ohne finanzielles Wissen bequem von zuhause mit dem Investieren beginnen möchte, kann laut Honisch einen digitalen Vermögensberater in Betracht ziehen. Hinter dem Begriff steht die Dienstleistung, das in Finanzinstrumenten angelegte Vermögen online zu verwalten. Auf dem Onlinemarkt gibt es mittlerweile viele Anbieter, einer davon ist ROBIN, ein Robo-Advisor über den es möglich ist, in ETFs (börsengehandelte Fonds) zu investieren. 

Weniger Arbeit und mehr Freizeit steigern finanzielle Kreativität

Wer durch passives Einkommen weniger Arbeiten muss hat mehr Zeit für seine Selbstverwirklichung. Foto: Eddy Klaus

Laut Honisch werden sich vor allem die digitalen Vermögensberater in den nächsten Jahren aufgrund guter Rendite immer präsenter auf dem Markt zeigen und gerade von der jungen Generation genutzt werden. “Jobs werden immer unsicherer und gerade beobachte ich sehr stark, wie bereits 18-Jährige akribisch sparen, um in Zukunft gar nicht arbeiten zu müssen. Da ist ein gesellschaftliches Umdenken im Gange.” 

Wer schon heute dafür sorgt, in Zukunft weniger zu arbeiten, hat mehr Zeit, sich mit eigenen Lebenszielen zu beschäftigen: Wie möchte ich mein Leben wirklich gestalten, welcher Beruf liegt mir überhaupt und womit will ich mich eigentlich in die Gesellschaft einbringen?

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Wer einen passiven Geldfluss generiert, hat auf lange Sicht viel weniger Existenzängste und kann somit freier und kreativer denken. Vor allem auch, weil er sich selbstständig etwas aufgebaut hat und somit lernt, dem eigenen Können zu vertrauen.

Auch Margarethe Honisch sieht diese Entwicklung positiv. “Viele, die selbstständig oder freiberuflich arbeiten, kommen in Büros zusammen, vernetzen sich, lernen und profitieren schließlich voneinander. Der Vorteil der Digitalisierung und dass es uns allen finanziell recht gut geht ist, dass man die Art des Einkommens so gestalten kann, wie man selbst möchte.”

Warum das Grundeinkommen vielleicht das Beste ist, was uns passieren kann

Passives Einkommen bedeutet mehr Zeit seine Lebensziele zu reflektieren und ihnen nachzugehen. Foto: Jon Tyson

Dass das passive Einkommen viel Positives bewirkt, glaubt auch Maheba Goedeke Tort. Sie ist Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin und leitet beim Gemeinnützigen Verein Mein Grundeinkommen den Bereich Wissenschaft und Forschung. Ziel ist es, per Crowdfunding Geld für ein bedingungsloses Grundeinkommen zu sammeln. Wenn 12.000 Euro zusammen sind, wird der Betrag an eine Person verlost. 

Auch wenn es sich hierbei nicht um ein klassisches Beispiel für Passives Einkommen handelt, kann das Grundeinkommen als gutes Einkommensmodell gewertet werden, denn einmal gewonnen, wird es über ein Jahr hinweg ausgezahlt. “Keine Bedürftigkeitsprüfung, kein Zwang zur Arbeit oder zu anderen Gegenleistungen hängen daran”, sagt Goedeke Tort. Über 300 Grundeinkommen wurden so mittlerweile finanziert. 

Was könnte passieren, wenn die Regierung den Traum vom bedingungslosen Grundeinkommen allen Bürgern finanzieren würde? In den USA ist bereits heute genau das der Kernpunkt des Wahlprogramms des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Andrew Yang für 2020. 

“Unseren Erfahrungen nach wird das Grundeinkommen weniger Ausbeutung in Berufen nach sich ziehen”, sagt Goedeke Tort. “Eine unserer Gewinnerin hatte vier Mini-Jobs, in einem davon wurde sie schlecht behandelt. Durch das Grundeinkommen konnte sie sich endlich wehren und ihn kündigen.” 

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Zukünftig seinen Hobbies nachgehen können und sorglos genug Einkommen erhalten. Foto: Juliet Furst

Und auch das Unternehmertum könnte angekurbelt werden. Maheba Goedeke Tort wertete aus, dass viele Gewinner mit passivem Einkommen im Rücken nicht nur mutiger, sondern auch kreativer wurden. Ein Fazit, das auch Margarethe Honisch gezogen hat.

Das Streben nach (finanzieller) Unabhängigkeit

Ob wir in Zukunft überhaupt noch im klassischen Sinne arbeiten werden, ist schwer zu beantworten. Eine Studie aus Oxford prognostiziert, dass in 25 Jahren 47 Prozent aller Jobs verschwunden sein werden. Ein Grund, warum Margarethe Honisch dazu rät, sich mit den Möglichkeiten passiver Geldflüsse auseinanderzusetzen. “Das Denkmuster, nur super intelligente Menschen mit den nötigen Ressourcen würden es schaffen, im Schlaf Geld zu verdienen, muss aufgebrochen werden. Passives Einkommen ist sehr empfehlenswert, wenn man in Zukunft unabhängig sein möchte. Zuallererst sollte man jedoch Zeit in Wissen investieren.”

Und auch Maheba Goedeke Tort sagt: “Es wird auf jeden Fall ein großer Umbruch in den kommenden Jahren stattfinden, aber der muss nicht unbedingt schlecht sein. Vielleicht werden wir weniger arbeiten, dafür aber wieder mehr in Berufen, in denen es darauf ankommt, dass sie von einem Menschen und nicht von einer Maschine ausgeführt werden. Empathie, intrinsische Motivation und eine gewisse Resilienz sind dafür wichtig.” 

Der Verein Mein Grundeinkommen startet Anfang 2020 gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und dem briq (Institute on Behavior & Inequality) das erste nicht-staatliche Pilotprojekt zur Untersuchung, wie resilient ein bedingungsloses Grundeinkommen die Menschen wirklich macht.

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Ein neues Einkommen braucht einen neuen Begriff von Arbeit

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Ein neues Einkommen braucht einen neuen Begriff von Arbeit

Eigene Daten an große Unternehmen verleihen oder mit sozialer Interaktion Geld verdienen? Klingt auf den ersten Blick nach Auszügen einer “Black Mirror”-Serie, ist vor allem jedoch konsequent weitergedacht auf Basis dessen, was wir heute bereits kennen und leben.

Ein Gespräch mit dem Trendforscher und Zukunftswissenschaftler Tristan Horx.

Lieber Herr Horx, Neha Narula hat in ihrem Ted Talk zum Thema “Die Zukunft des Geldes” folgende Prognose aufgestellt: Irgendwann könnte es möglich sein, eigene Gesundheitsdaten an ein Pharmaunternehmen zu vermieten, welches damit umfangreiche Datenanalysen vornehmen kann und einen im Umkehrschluss für die Erkenntnisse bezahlt. Was sagen Sie dazu?  

Bereits heute sind unsere Konsumentendaten bei Facebook, Google und Co. zur Währung geworden. Wir sind sozusagen das Produkt dieser Unternehmen. Dafür sollten wir bezahlt werden, das unterstütze ich voll und ganz. Ich kann mir also vorstellen, dass es irgendwann möglich sein wird, der Pharmaindustrie den eigenen Gencode für Untersuchungen zu leihen und dafür Gebühren zu erheben.

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Der Trendforscher und Zukunftswissenschaftler Tristan HorxFoto: Klaus Vyhnalek

Um so Geld zu verdienen, muss sich aber zuerst ein ganz neues Verständnis von Arbeit etablieren, oder?

Genau, der Arbeitsbegriff muss neu definiert werden. In unserer Studie “Next Growth” haben wir festgestellt, dass das Wirtschaftswachstum auf globaler Ebene abflauen wird. Das hängt zusammen mit einem verlangsamten Bevölkerungswachstum. Die Wirtschaft so anzukurbeln wie nach dem Zweiten Weltkrieg, wird nicht mehr funktionieren. Wir müssen uns was einfallen lassen, die immer größer werdende Schere zwischen Einkünften aus Arbeit und Kapital zu verringern.

Und wie könnte das funktionieren?

Es muss neue Mechanismen und andere Mindsets geben. Auch neue finanzielle Lebensmodelle müssen her: Das bedingungslose Grundeinkommen sehe ich als extrem gutes Gedankenexperiment, denn es bringt die Frage mit sich, wie wir Arbeit überhaupt definieren werden. Ich möchte mich zu einer Welt hin bewegen, in der Arbeit und Freizeit nicht kontrahent sind, denn der Begriff Work-Life-Balance, der ja beinhaltet, dass während der Arbeit nicht gelebt wird, ist nicht zukunftsfähig.”

Ich habe auch gelesen, dass das Investieren in kleine Unternehmen in der Zukunft immer wichtiger werden wird, stimmt das?

Es gilt vor allem, starke Monopolisten aufzubrechen. Wir möchten schließlich nicht noch einen Börsencrash. Es lohnt sich, in Zukunft auf viele kleine Player zu setzen, anstatt das eigene Geld weiterhin in Monopolisten zu investieren. Spannend ist hier der Glokalismus, eine Synthese aus lokal und global, was bedeutet, lokale Produkte im globalen Netzwerk verkaufen und halten zu können. 

Können Sie den möglichen Arbeitstag eines Menschen in ferner Zukunft skizzieren? Welche Rolle wird ein passiver Geldfluss dabei spielen?

Altenpflege zeugt in Zukunft nicht nur von sozialem Engagement, sondern könnte lukrativ entlohnt werden. Foto: Matthew Bennett

Ich muss vorab darauf hinweisen, dass die Megatrends, mit denen sich Zukunftsforscher beschäftigen, meist eine Halbwertszeit von 25 bis 30 Jahren haben, deshalb ist es uns nur möglich, Bewegungen wahrzunehmen. 

Wir wagen trotzdem das Gedankenexperiment, ja?

Ja, wir zeichnen eine mögliche Utopiewelt auf der Annahme dessen, dass im Zuge der Automatisierung viele Berufe redundant geworden sind. Der Mensch steht morgens auf, er ist ja weiterhin darauf ausgelegt, etwas zu tun. Vielleicht gibt es Arbeitsabläufe, die von zu Hause erledigt werden können, vielleicht gibt es Meetings für den kreativen und sozialen Austausch. Das Zwischenmenschliche wird bleiben, es wird uns noch stärker verbinden. Ich stelle mal die These auf, dass wohl niemand im Alter von einem Pflegeroboter versorgt werden möchte. 

Da so viele Bereiche automatisiert sein werden, kann ich mir nur schwer vorstellen, gerade im sozialen Bereich auf menschlichen Kontakt zu verzichten.

Genau. Bereits heute müssen nicht mehr 95 Prozent im Agrarsektor arbeiten. Durch die Automatisierung wird menschliches, empathisches Potenzial frei, das wir doch dann auch nutzen sollten. Möglich wäre also, sich in der vermehrten Freizeit sozial zu engagieren, beispielsweise ins Altersheim zu gehen und dort zu sozialisieren…

… und damit Geld zu verdienen? 

Mit Social Credit Points könnte man sich für soziale Interaktion auszahlen lassen. Foto: Priscilla Du Preez

Für eine Aktivität vor Ort könnte man sogenannte Social Credit Points bekommen, die man sich ausbezahlen lassen kann. Wenn ich mich allerdings während meiner Zeit im Altersheim nur streite, mache ich lediglich eine soziale Erfahrung, für die ich nicht bezahlt werde. Die menschliche Erfahrung ist eben manchmal schwierig, das macht sie ja so spannend.

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Das wäre also eine Möglichkeit des passiven Einkommens der Zukunft?

Ja, 96 Prozent aller Menschen mögen soziale Interaktionen. Auf diese Weise Geld zu verdienen, kann als passiver Geldfluss gewertet werden. Voraussetzung dafür ist jedoch, wie oben angesprochen, dass wir vorher den Arbeitsbegriff neu definieren.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Horx.

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